Die Preisvergabe für Spitzenleistungen in Physik und Chemie umfasst den zentralen Bereich der exakten Naturwissenschaften, wie Kern- und Teilchenphysik, Astrophysik, Atom- und Molekülphysik, Festkörperforschung, organische und anorganische Chemie, Biochemie und Biophysik, einschließlich der jeweils angewandten Gebiete.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch ständige Kommissionen am Institut für Chemie und Biochemie sowie am Fachbereich Physik an der Freien Universität Berlin, ergänzt um Professoren anderer Hochschulen, wobei Vorschläge von Fachkollegen im In- und Ausland sowie wissenschaftliche Gutachten internationaler Spitzenforscher in die Entscheidungsfindung einbezogen werden.

Der/die Preisträger/ in sollte zur Zeit der Preisverleihung das vierzigste Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Das Vermächtnis des ursprünglichen Stifters Otto Klung schreibt eine Vergabe an deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor.

Die Entscheidung über den Auswahlvorschlag treffen die Stifter:
die Otto-Klung-Stiftung, die Dr. Wilhelmy-Stiftung und die Weberbank-Stiftung.

 
Kommission für Chemie
  Prof. Dr. Hans-Ulrich Reißig
(Vorsitz)
  Prof. Dr. Matthias Drieß,
TU Berlin (Preisträger 2000)
  Prof. Dr. Volker A. Erdmann
  Prof. Dr. Eckart Rühl
 

Prof. Dr. Joachim Sauer, Humboldt-Universität
zu Berlin

  Prof. Dr. Peter H. Seeberger, MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung (Preisträger 2004)
  Prof. Dr. Konrad Seppelt
  Prof. Dr. Wolfram Saenger (Ehrenmitglied)
 
Kommission für Physik
  Prof. Dr. Martin Wolf, Fritz-Haber-Institut der MPG (Vorsitzender)
  Prof. Dr. Robert Bittl
  Prof. Dr. Piet Brouwer
  Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Eberhardt, Helmholtz-Zentrum Berlin
  Prof. Dr. Ingolf Hertel
  Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Kaindl
  Prof. Dr. Hermann Nicolai, MPI für Gravitationstechnik (Preisträger 1991)
  Prof. Dr. Felix von Oppen
  Prof. Dr. Karl-Heinz Bennemann (Ehrenmitglied)